Heute Autor, morgen Schriftsteller?: Seitenwechsel, Soloalben
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Harald Martenstein.

© C. Bertelsmann

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Heute Autor, morgen Schriftsteller?: Seitenwechsel, Soloalben

Vom Reporter, Fernsehmann oder Kritiker zum Primärproduzenten: Warum Journalisten immer mehr Bücher schreiben.

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Als Fritz J. Raddatz, damals gerade seines Postens als „Zeit“-Feuilletonchef enthoben, 1986 anlässlich der Veröffentlichung seines Debütromans „Kuhauge“ in Frankreich von der „Libération“ interviewt wurde, stieß er kurz darauf einen verzweifelten Seufzer aus: „Warum habe ich nicht vor vielen Jahren umgeschaltet und, statt meine Energien und menschlichen Qualitäten auf andere zu werfen, mich um mich selber gekümmert, warum habe ich nicht früher angefangen, ,Primär-Literatur’ zu schreiben?"

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