Der Papst in Brasilien: Franziskus zu Fuß durch die Favela
Kälte, Stromausfall, Schlamm, Taschendiebe: Beim Papstbesuch in Brasilien geht es drunter und drüber. Franziskus scheint das indessen wenig auszumachen. Er ist so locker und herzlich, als hätte er sein ganzes Leben darauf gewartet, dieses Amt auszufüllen.
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Everaldo Oliveira trippelt nervös mit den Füßen. Der Wagen des Papstes muss gleich in die Favela einbiegen, die Motorradeskorte ist schon zu sehen. Wird alles glatt gehen? Seit Mai hat Oliveira den Besuch des Oberhaupts der katholischen Kirche in seiner kleinen Gemeinde vorbereitet. Der Müll entlang der einzigen Straße des Orts wurde weggeräumt, und der Weg, den der Papst zu Fuß laufen will, neu asphaltiert. Die Stadt ließ neue Stromleitungen legen und beschnitt die wenigen Bäume in Varginha, einer Gemeinde am Rande des Favelakomplexes Manguinhos im Norden Rio de Janeiros.
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