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Abschied von Nelson Mandela: Letzter Tanz um einen Toten
Nelson Mandela wurde am Sonntag beigesetzt – in Qunu, dem Ort seiner glücklichen Jugend. Nicht alles lief dabei glatt ab. Bischof Desmond Tutu, ein alter Mitstreiter, war zunächst nicht eingeladen, weil er den ANC kritisiert hatte.
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Sanft fällt der Hang ins Tal hinab, sanft steigt er auf der anderen Seite wieder empor, bis er in der Ferne an den weiten Himmel stößt. Von der Anhöhe über Qunu fällt der Blick auf die vom Regen der letzten Tage getränkten Maisfelder und auf Dutzende von Rundhütten, die sich wie weiße Farbkleckse in die Landschaft schmiegen. Ganz unten in der Senke, direkt neben der Nationalstraße 2, liegt ein mächtiges sandfarbenes Haus, das bis vor einem Jahr der Alterssitz des Mannes war, um den die ganze Welt seit zehn Tagen trauert – und der gestern hier in einer Mischung aus Staatsakt und Stammeszeremonie zu Grabe getragen wurde. Bis in die ersten Dezembertage des vergangenen Jahres hat Nelson Mandela genau hier seinen Ruhestand verbracht. Wegen einer lebensgefährlichen Lungeninfektion musste er dann nach Johannesburg verlegt werden, wo er am 5. Dezember an den Folgen der Krankheit aber auch an Altersschwäche verstarb.
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