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Papst Franziskus: „Nicht wie die Kaninchen“
„Manche glauben, es gehöre zu einem guten Katholiken, zu sein – Entschuldigung – wie Karnickel und Kinder in Serie zu machen. Nein!" Wie Papst Franziskus indirekt Verhütung gutheißt – ohne die reine katholische Lehre zu verletzen.
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In die zur Erhabenheit neigende päpstliche Gestik hat Franziskus den Okay-Daumen eingeführt; auch sprachlich beschreitet er Wege, auf die sich keiner seiner Vorgänger gewagt hätte. Franziskus mag die hohen Lehr- und Leerformeln nicht; statt abgehoben und bis aufs letzte Komma dogmatisch korrekt zu theologisieren – drückt er sich nicht selten brutal aus. Ordensfrauen hat er aufgefordert, „wahre Mütter und nicht alte Jungfern” zu sein; der Kurie hat er „geistliches Alzheimer“ vorgeworfen. Der Beichtstuhl, sagt Franziskus, sei „keine Zollkontrolle“, wo Priester „mit dem Stock“ auf arme Sünder einschlagen könnten. „Und wenn du etwas gegen deinen Bruder hast, dann sag’s ihm ins Gesicht. Das endet vielleicht in einer Rauferei, aber das ist immer noch besser als der Terror von Klatsch und Tratsch.“
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