
© Davids/Boillot
Gerhart-Hauptmann-Schule: Räumung mit Hindernissen
Drinnen errichteten Flüchtlinge Barrikaden und verschütteten Benzin. Draußen rangelten Demonstranten mit Polizisten. Und ganz ist die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule auch am Mittwochmorgen nicht geräumt. Einige Flüchtlinge harren im Gebäude aus. Und ein weiterer Konflikt droht.
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Die Räumung war mit Ansage gekommen, sogar mit einer ganzen Reihe von Ansagen. Vielleicht lief deshalb alles so, wie es eben läuft in Kreuzberg: hunderte Polizisten auf den Straßen um den alten roten Backsteinbau der von Flüchtlingen besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße. Twitter-Nachrichten à la „Geht wohl los in der Ohlauer Straße“, „Kommt alle!“, „Kommt sofort!“ hatten schon morgens die Runde gemacht. Bald standen hunderte Unterstützer der Flüchtlinge vor den Beamten, um gegen das zu protestierten, was die Berliner Polizei mit dem um neun Uhr veröffentlichten Twitter-Satz „Wir sichern ab jetzt aufgrund der Bitte des Bezirkes Friedrichshain/ #Xberg die Umzugsmaßnahmen“ angekündigt hatte.
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