Für den Feuer und Katastrophenschutz gab Berlin im Jahr 2001 rund 186 Millionen Euro aus. Das sind 55 Euro je Einwohner und damit 25 Prozent mehr als im Durchschnitt aller Länder.
Katastrophenschutz
Wolfgang Schulz, Chef des Amtes für Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz, erläutert die Hochwasserlage. Hat die Prignitz das Winterhochwasser überstanden?
Ist Deutschland auf einen möglichen Terrorangriff vorbereitet?Viele Experten sagen nein.
Nach den Anschlägen in den Vereinigten Staaten will das Land Berlin den Zivil- und Katastrophenschutz ausbauen. Geplant ist unter anderem die Modernisierung von Schutzräumen.
Das Land Berlin will den Zivil- und Katastrophenschutz ausbauen. Das ist eine Konsequenz aus den Terroranschlägen vom 11.
Das Zugunglück von Eschede, ein Chemieunfall bei Bayer und das Hochwasser an der Oder gehörten für die Katastrophenschützer in Deutschland bisher zu den denkbar schlimmsten Szenarien. Doch seit den Terroranschlägen vom 11.
Ein Frühwarnsystem und neue ABC-Erkundungsfahrzeuge hat Bundesinnenminister Otto Schily in der vergangenen Woche präsentiert. Im Ernstfall können nun die Lagezentren von Bund und Ländern und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten innerhalb von etwa 20 Sekunden über Gefahren informiert werden.
"Für punktuelle Attacken, wie sie jetzt allenfalls zu erwarten sind, ist unser Gesundheitswesen gerüstet", versichert Wolfgang Wagner, Bundesapotheker des Malteser-Hilfsdienstes und Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM). Bevorratung mit Medikamenten in großer Anzahl für alle nur erdenklichen "flächendeckenden Schadensfälle" hält man in der Fachgesellschaft ohnehin nicht mehr für zeitgemäß.
Die Simulation der Ereignisse bei der Freisetzung von Pockenviren durch Bioterroristen wird in den USA nicht nur von den Bundesbehörden, sondern mittlerweile auch von Landkreisen und Städten durchgespielt. Reichen medizinische Vorsorge, Impfstoffe und Katastrophenschutz aus?
Die Lastwagen sind beladen, die DRK-Kräfte einsatzbereit: Keine Minute will das Deutsche Rote Kreuz verlieren, sollte sich in Berlin eine Katastrophe ereignen. Das war vor dem 11.
Wie viele Schwerverletzte können in Berliner Krankenhäusern sofort versorgt werden? Wieviele Spezial-Betten für hochinfektiös Erkrankte gibt es in der Stadt?
Veraltete Löschfahrzeuge, zu wenig Messwagen für ABC-Alarm, Ausbildungslücken bei den Rettern, ein mangelhaftes Warnsystem für die Bevölkerung: Berlin ist für Katastrophen mit New Yorker Ausmaßen unzureichend gerüstet. Das sagen Experten von Feuerwehr, Polizei und Innenverwaltung.
Katastrophen faszinieren ihn, wenn auch ganz anderen Gründen, als das bei den meisten Menschen der Fall ist: Als Horst Brandt die ersten Aufnahmen des World Trade Centers sah, da war zuerst das Entsetzen über dieses unglaubliche Geschehen. Doch schon sein nächster Gedanke galt der Rettung der Menschen und dem ungeheueren logistischen Aufwand, der bei einem solchen Rettungseinsatz anfällt.
Mehrmals in der Woche lässt sich Innensenator Ehrhart Körting (SPD) gegenwärtig von den Leitern von Polizei, Verfassungsschutz, Feuerwehr und Katastrophenschutz über die aktuelle Sicherheitslage in der Stadt unterrichten. Eine tägliche Besprechung sei nicht notwendig, da das Lagezentrum im Innensenat, bei dem alle notwendigen Informationen zusammenlaufen, ohnehin regelmäßig mit dem Innensenator in Kontakt stehe.
Nach den Katastrophen im Jahr 2000 - dem Inferno in dem holländischen Feuerwerkslager in Enschede, dem Concorde-Absturz, den Feuern in der Bergbahn von Kaprun und im Berliner U-Bahnhof Deutsche Oper - hatte das Landesamt für Technische Sicherheit im November 2000 erstmals ein "Berliner Katastrophenschutzforum" veranstaltet. Denn gerade in einer Millionenstadt wie Berlin sei "Notfallvorsorge und vorausschauende Krisenplanung unabdingbar".
Anschläge aus der Luft sind nach Ansicht von Experten auch in Berlin nicht zu verhindern. Der Luftraum über der Stadt wird zwar kontrolliert, dennoch können sich hier auch Piloten, die nicht in Schönefeld, Tegel oder Tempelhof landen wollen, weitgehend ungehindert in einer Höhe zwischen 300 und 800 Metern am Himmel bewegen.
Der mexikanische Vulkan Popocatepetl spuckt wieder Asche und Rauch. Nach Angaben des Nationalen Zentrums für Katastrophenschutz habe der Zusammenbruch eines Lavadoms eine Explosion ausgelöst.
Der mexikanische Vulkan Popocatepetl hat sich bis zum Donnerstag deutlich beruhigt. Die Vulkanologen des Nationalen Zentrums für Katastrophenschutz befürchteten aber neue Eruptionen und wollten deshalb keine Entwarnung geben.
Vor Kaliningrad ist das Wrack eines im Zweiten Weltkrieg gesunkenen deutschen Kriegsschiffs entdeckt worden, das möglicherweise Chemiewaffen an Bord hat. Wie das russische Ministerium für Katastrophenschutz mitteilte, nahmen Taucher entsprechende Wasser- und Bodenproben.
Am Unterlauf des Po haben am Freitag Hilfskräfte ihre Bemühungen verstärkt, eine Überflutung der Region abzuwenden. Südlich von Mantua, im Umland von Ferrara und im Po-Delta verstärkten Mitarbeiter des Katastrophenschutzes gemeinsam mit freiwilligen Helfern die Uferbefestigungen.
Für seine Verdienste beim Katastrophenschutz erhielt gestern Horst Brandt den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Innensenator Werthebach würdigte den ehemaligen Kriminaldirektor, der seit 1991 jährlich die so genannten "Katastrophenseminare" von Polizei und Feuerwehr organisierte.
Einen Tag vor Ablauf des russischen Ultimatums für die Räumung der tschetschenischen Hauptstadt Grosny hat Russland den eingeschlossenen Rebellen Verhandlungen über die Evakuierung der Zivilisten angeboten. Der für Katastrophenschutz zuständige Minister Sergej Schoigu sagte, er sei bereit, über den Abzug der Zivilisten zu sprechen.
Nach den schwersten Überschwemmungen im Norden der Philippinen seit 25 Jahren steigt die Zahl der Unwetter-Opfer immer weiter an. Nach Angaben des Katastrophenschutzes waren bis Mittwoch im Großraum der Hauptstadt Manila 44 Tote geborgen.