Dämpfer für Frederiksen: Sozialdemokraten rutschen bei Dänemark-Wahl laut Prognosen ab
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Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen.

© AFP/Henning Bagger

Dämpfer für Frederiksen: Sozialdemokraten rutschen bei Dänemark-Wahl laut Prognosen ab

Rückenwind hatte sich Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen durch vorzeitige Wahlen erhofft. Ersten Prognosen zufolge aber schneiden ihre Sozialdemokraten historisch schlecht ab.

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Die Sozialdemokraten von Regierungschefin Mette Frederiksen gehen aus der Parlamentswahl in Dänemark ersten Prognosen zufolge erneut als stärkste Kraft hervor – steuern aber auf ein historisch schlechtes Ergebnis zu. Wie und ob Frederiksen das Land eine dritte Amtszeit lang regieren kann, ist deshalb noch nicht sicher: In Nachwahlbefragungen der großen Fernsehsender DR und TV2 zeichneten sich am Abend unklare Mehrheitsverhältnisse ab.

Die drei bisherigen Regierungsparteien – Sozialdemokraten, rechtsliberale Venstre und die Partei Moderaterne von Außenminister Lars Løkke Rasmussen – sind danach deutlich von einer Mehrheit entfernt. Aber auch ein klassisches links-grünes Bündnis wäre nach den Prognosen auf die Unterstützung einer weiteren Partei, im wahrscheinlichsten Fall der in der politischen Mitte angesiedelten Moderaterne, angewiesen.

Rund 4,3 Millionen Däninnen und Dänen waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Ein vorläufiges Endergebnis könnte im Laufe der Wahlnacht feststehen. (dpa)

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