Tangerine Dream-Doku: Abdriften ins Weltall
zum Hauptinhalt
Kosmisch. Edgar Froese, Christoph Franke, und Johannes Schmölling.

© J. Froese-Archiv

Tagesspiegel Plus

Tangerine Dream-Doku: Abdriften ins Weltall

Margarete Kreuzers Dokumentarfilm „Revolution of Sound. Tangerine Dream“ setzt den Berliner Pionieren der elektronischen Musik ein Denkmal in Sound und Bildern.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Im Werk von Tangerine Dream mischen sich Avantgarde und Kitsch. Die 1967 in West-Berlin gegründete Band war die erste in Deutschland, die ihre Musik ausschließlich mit elektronischen Mitteln erzeugte, mit frühen Synthesizern wie dem Moog, Modulatoren und Sequenzern. Aber durch ihre oft etwas zu gefälligen Science-Fiction-Sounds wabert auch der Geist der Esoterik. „Es gibt keinen Tod, es ändert sich nur die kosmische Adresse“, spricht die Stimme von Edgar Froese in Margarete Kreuzers Dokumentarfilm „Revolution of Sound. Tangerine Dream“ aus dem Off. Was schon deshalb bemerkenswert ist, weil der Keyboarder, der 40 Jahre lang Herz und Hirn der Band war, ja tatsächlich die Adresse gewechselt hat. Er starb im Januar 2015.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })