
© Jan Brockhaus
Ausstellungsprojekt Rohkunstbau: Achten Sie auf den Spalt
Die Ausstellung Rohkunstbau kombiniert alte Schlösser mit aktueller Kunst. Diese Saison zeigt das Projekt eine Schau auf Schloss Lieberose, die von den alarmierenden Rissen in der Gesellschaft zeugt.
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Alte Schlösser mit aktueller Kunst zu kombinieren: Das ist seit mehr als zwei Jahrzehnten das Rezept des Ausstellungsprojekts Rohkunstbau. Jedes Jahr im Sommer wird ein ehemaliger Adels- oder Gutsherrensitz in der Mark Brandenburg für zwei Monate mit Werken von internationalen Künstlern bespielt, in diesem Jahr ist es das Schloss Lieberose im Landkreis Dahme-Spreewald. Bereits zum zweiten Mal kehrt Rohkunstbau-Initiator Arvid Boellert dort ein. Boellert, von Beruf Mediziner und selbst ein gebürtiger Brandenburger, initiiert die Landpartie seit 26 Jahren an unterschiedlichen Schauplätzen, ob in Marquardt, Sacrow oder Roskow im Havelland. Immer wieder gelingt es ihm, unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung, die ungewöhnliche Ausstellung auf die Beine zu stellen, auch wenn es in jedem Jahr ein Vabanquespiel ist, die notwendigen Gelder zusammenzubekommen.
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