Im Kino: "Die glorreichen Sieben": Actionlastig, stargespickt - und ansonsten öde
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Der Desperado Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo, links) und der Glücksspieler Josh (Chris Pratt).

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Im Kino: "Die glorreichen Sieben": Actionlastig, stargespickt - und ansonsten öde

Antoine Fuquas Variation auf „Die glorreichen Sieben“ kann nicht begeistern.

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Schwer zu sagen, ob der anhaltende Hang zum Remake in Hollywood eher Ausdruck von Hybris oder Demut ist – von der Selbstüberschätzung also, es jederzeit noch mit den größten Klassikern der Filmgeschichte aufnehmen zu können, oder von einem Minderwertigkeitskomplex, der bewährte Stoffe automatisch jeder eigenen Idee überlegen erscheinen lässt. Wobei die Annahme, Remakes kämen mit weniger Ideen aus als Filme mit originärer Handlung, freilich trügt. Viel heftiger als bei anderen Filmen stellt sich bei ihnen die Sinnfrage. Schließlich wurde die Geschichte bereits erzählt - und das in aller Regel sehr gut, denn die Ehre einer Neuverfilmung kommt grundsätzlich nicht den verbesserungsbedürftigen Fehlschlägen, sondern herausragenden Erfolgen zuteil. Wozu sie also überhaupt erneut erzählen?

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