Anwaltsdrama „Roman J. Israel“: Alles, was Recht ist
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Denzel Washington spielt einen Juristen mit einem sozialen Gewissen.

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Anwaltsdrama „Roman J. Israel“: Alles, was Recht ist

Denzel Washington spielt in „Roman J. Israel, Esq.“ einen gewissenhaften Anwalt, der sich in ein moralisches Dilemma verstrickt.

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Roman J. Israel ist aus der Zeit gefallen, nicht nur in modischer Hinsicht. Mit seinem Afro und den verbeulten Anzügen macht der Anwalt auf die „Schwestern“ jedenfalls keinen Eindruck, wenn er über die Bürgerrechtsbewegung referiert oder die Laschheit der „Black Lives Matter“-Generation kritisiert. Roman weiß die Vorzüge seines MP3-Archivs zu schätzen. Aber zuhause knistert Pharaoh Sanders auf dem Plattenteller (die FreeJazz-Liturgie „Elevation“, wie passend), während er routinemäßig seinen Beschwerdeanruf tätigt, weil nachts auf der Baustelle gegenüber wieder Betrieb herrscht. Roman J. Israel ist eine weitere Paraderolle für Denzel Washington, der nach seiner Nominierung 2017 für „Fences“ zum zweiten Mal in Folge gute Gründe hatte, bei der Oscar-Verleihung eine demonstrativ finstere Miene aufzusetzen.

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