
Gundula Bavendamm verliert ihr Amt als Museumschefin. Überraschend wurde der Kompromisskandidat Roland Borchers zu ihrem Nachfolger gewählt.

Gundula Bavendamm verliert ihr Amt als Museumschefin. Überraschend wurde der Kompromisskandidat Roland Borchers zu ihrem Nachfolger gewählt.

In der großartigen Ausstellung „Poemim“ der Berliner Galerie Levy sind Arbeiten der 83-jährigen Dichterin und Performance-Künstlerin Katalin Ladik zu sehen. Sie begreift ihre Kunst als erweiterte Poesie.

Für ihre jüngsten Serien hat sich die Berliner Künstlerin einen Dialogpartner geschaffen – Sam basiert auf Künstlicher Intelligenz und mischt sich mit seinen Ideen ein.

Über 200 Bilder und Skulpturen aus fünf Jahrzehnten: Eine Ausstellung im Berliner Kunst.Haus.Mitte zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler das Sehen und Gesehenwerden thematisieren.

Die Berliner Ausstellung „Verloren & Geborgen“ bietet einen digitalen Spaziergang durch verlorene Meisterwerke wie den Anhalter Bahnhof und das Ahornblatt. Und sie wirbt für die Rekonstruktion von Schinkels Bauakademie.

Marcus Deschler feiert die Gründung seiner Galerie vor 30 Jahren mit der Ausstellung „Nackt“ – einem Bekenntnis zu Freiheit und Selbstbestimmung.

Die Tänzerinnen von Pina Pausch standen Modell. Norbert Tadeusz malte sie in schillernden Kompositionen. Zu sehen sind die Akte in der Galerie Brennecke.

Die Berliner Galerien Crone und Friese konfrontieren jeweils Künstlergenerationen miteinander und schauen, was diese sich zu sagen haben.

Der Stich sitzt: Die Bildhauerin Asta Gröting geht bei ihren gesellschaftlichen Bestandsaufnahmen von den einfachen Dingen aus und landet bei den großen Fragen

Das Auktionshaus Ketterer zeigt in seinen Berliner Räumen an die 50 Arbeiten von Lyonel Feininger aus einer norddeutschen Privatsammlung.

Zwei Berliner Galeristen besitzen die größte private Sammlung mit Arbeiten des Schweizer Künstlers an der Schwelle zur Moderne – und zeigen sie in ihrem Haus.

Mit „Vertical Horizons“ fordert Galerist Henner Merle eine Diskussion über den Zustand der Gesellschaft ein. Es geht um Themen wie Verletzlichkeit, Identität oder Migration.

Das Leipziger Grassimuseum erforscht mit der Ausstellung „Formen der Anpassung“ das Kunsthandwerk der Nationalsozialisten. Vieles daran wirkt überraschend modern.

Vor zwanzig Jahren eröffnete Alexander Friedmann-Hahn seine Galerie für figurative Kunst. Mit ihr schreibt der Berliner Künstler eine Erfolgsgeschichte.

Xie Lei, Tomáš Rafa und Patrick Goddard hinterfragen in der Gnyp Gallery in Berlin-Charlottenburg die Themen Migration und Fremdenfeindlichkeit aus künstlerischer Sicht.

Der holländische Künstler mit Wohnsitz in Berlin erteilt seinen Landsleuten eine Lektion darin, warum ihr „Goldenes Zeitalter“ alles andere als strahlend war. Auch in der Bundesrepublik lässt sich von ihm lernen.

Sprühend vor Ideen bis zuletzt: Das Berlinische Galerie feiert mit einer Retrospektive ihres Hausheiligen Jubiläum und entdeckt neue Seiten an ihm.

100 Künstler treten beim „Festival of Future Nows“ in der Neuen Nationalgalerie auf. Chaos und Experimente sind dabei Programm. Drei Tage lang hat das Museum bis spät geöffnet.

Eine Ausstellung im Museumshaus „Im Güldenen Arm“ versammelt Dutzende von bisher ungezeigten Werken aus vier Jahrzehnten. Stephan Velten nennt sie „Rosinen“.

Die Akademie der Künste zeigt in der Ausstellung „Out of the Box“ Paradestücke aus ihrem einzigartigen Archiv, das seit 75 Jahren wächst. Vom Nachlass Bertolt Brechts über den von Günter Grass und Anna Seghers bis zu Elke Erb.

Jinhee Kim erforscht in ihren radikal reduzierten Porträts, wie wir auf andere wirken. Und stellt fest: Wir performen auch, wenn niemand zuschaut.

Das Stadtmuseum zeigt 35 Jahre nach dem Mauerfall spannende Alltagszeugnisse der Vor- und Nachwendezeit in Berlin. Darunter ist auch bisher unbekanntes Dokumentarmaterial.

Diane Arbus zeigt Körper, die nicht schön sind, Zirkusleute, Außenseiter. Ihr Gesamtwerk ist als begehbares Labyrinth ausgestellt. Ein einziger Mann hat all diese Bilder entwickelt.

In seinen Filmen stolpert Erik Schmidt permanent über sich selbst. Zugleich malt er großartige Bilder. Eine Retrospektive im Neuköllner Zentrum für zeitgenössische Kunst.

Eine Obdachlose mit Graffiti am eigenen Leib und ein Fußball in Gold: Die beiden Künstler Simone Zaugg und Pfelder zeigen überraschende Arbeiten im Zentrum Aktuelle Kunst.

Wie sprechen über Lust? Eine Ausstellung reflektiert die gesellschaftliche und mediale Kommunikation über Sexualität und deren Entwicklung seit der Nachkriegszeit.

Das Potsdamer Ausstellungshaus setzt die Sammlung von Mathias Döpfner radikal dem Blick der US-Künstlerin Kylie Manning aus. Wo sonst viel Haut zu sehen war, gibt es nun nur noch „Traces of the Body“.

Das Haus am Waldsee bringt mit den verwitterten Hütten der afroamerikanischen Künstlerin Beverly Buchanan Kontrastprogramm in den Berliner Süden.

Zeitreise mit dem Stuhlkreis: Die Berliner Künstlerin Luise Schröder präsentiert die fotografischen Ergebnisse ihrer Recherchen in Archiven der DDR-Opposition.

Die Ausstellung „Cold War Games“ im Berliner Alliiertenmuseum zeigt, wie sich Krieg und Spiele seit den 1950er Jahren wechselseitig beeinflussten.

Die Bilderwelt des spanischen Malers Salustiano gibt Rätsel auf. Eine Galerie in Charlottenburg zeigt nun seine Gemälde und Zeichnungen aus den vergangenen zehn Jahren.

Eine Ausstellung zeigt die Landhäuser jüdischer Bauherren. Die Architekturfotografien Hélène Binet hat sie fotografiert. Und zeigt sehr besondere Eindrücke.

Die ehemaligen Sowjetrepubliken Moldau, Armenien und Georgien sind wichtige Zufluchtsländer für Ukrainer. Im Museum Europäischer Kulturen sind ihre Porträts zu sehen – neben Fotos von geflüchteten Russen.

Jonas Hödicke zeigt seine Gemälde von Samurais und Geishas inmitten einer Privatsammlung mit Originalobjekten. Seine spezielle Maltechnik hält er geheim.

Wintergarten, Hertie, Kempinski – hier wird Berliner Geschichte in Form von markanten Leuchtschrift-Buchstaben bewahrt. Fans gibt es viele, Förderer nicht.

Sie war Teil des Bildhauer-Duos Matschinsky-Denninghoff. Ihr Werk verschwand hinter dem gemeinsamen Namen. Jetzt vollzieht die Berlinische Galerie den Befreiungsschlag.

Im Kunstraum Potsdam eröffnet am 13. September die erste von zwei Ausstellungen zu Wolfgang Joop. Zunächst geht es um den Nachwuchs, dann um das Lebenswerk des Designers.

Künstlerin und DJ Christelle Oyiri zeigt eine Video-und Soundinstallation in einem leeren Kaufhaus in Neukölln. Sie wird schon als Star der Art Week gefeiert.

Das Künstlerduo kennedy+swan fasst in der Schering Stiftung ein heißes Thema an: den Fortschritt der Gesundheitsdiagnostik. Soll der Mensch die KI in sein Inneres schauen lassen?

Mit einer sensationellen Ausstellung der Gemälde von Günter Fruhtrunk weiht die Münchner Galerie ihre Dependance in der Hauptstadt ein. Und nutzt den Trubel der Berlin Art Week.

Jedes Jahr finden sich 20 Galerien zusammen und füllen eine Industriehalle mit Kunst. Den besonderen Kick bringt der Austausch und das Programm am Wochenende.

In der einstigen Sommerresidenz des Elektropioniers Werner von Siemens widmet sich eine Ausstellung dem Thema Licht. Und verliert sich hier und da.

Das Campus-Festival auf dem ehemaligen Stasi-Gelände in Lichtenberg ist zum Publikumsmagnet geworden. In diesem Jahr werden Filme gezeigt, die vom Leben in der DDR und dem Weg zur Demokratie erzählen.

Für eine beeindruckende Ausstellung haben Fotografen ihre Werke ins Domizil von Hermann von Pückler-Muskau gehängt. Unklar bleibt nur: Was ist überhaupt Romantik?

Zwischen Teppich und Topfpflanze präsentiert das Berliner Museum die Skulpturen der französischen Bildhauerin Camille Claudel und des Deutschen Bernhard Hoetger – noch bis Ende September.

Mounira Al Solh wuchs während des libanesischen Bürgerkriegs auf. In ihrer Kunst thematisiert sie die Realität Geflüchteter. Jetzt zu sehen im Bonnefanten Museum in Maastricht.

Spitze, Seide, Travestie – die Selbstinszenierungen der Künstlerin Marta Astfalck-Vietz sind eine großartige Entdeckung. Sie erinnern an die Maskeraden von Cindy Sherman.

Die Charaktere in den Bildern der nigerianisch-amerikanischen Künstlerin führen ein Eigenleben. Im Hamburger Bahnhof warten sie förmlich am selben Gleis.
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