Olafur Eliasson in London: Begegnung mit dem Wunder der Natur
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Tanz den Schatten. Die Installation "Your uncertain shadow (colour)" von 2010.

© Maria del Pilar García Ayensa / Studio Eliasson, Thyssen Bornemisza Art Contemporary Collection, Wien

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Olafur Eliasson in London: Begegnung mit dem Wunder der Natur

Klimawandel, Stadtraum und Luxusaufträge: Olafur Eliasson bespielt mit seinen Installationen die Tate Modern in London.

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Sonnig ist es nicht an diesem Londoner Vormittag. Trotzdem lässt die Mutter den nur mit Windel und Gummistiefeln bekleideten Knirps in den Sprühregen des künstlichen Wasserfalls laufen, der sich auf dem Vorplatz der Tate Modern von einem zwölf Meter hohen Stahlgerüst ergießt. Britische Kids verkühlen sich eben nicht so leicht. Schnell kommen weitere Kinder hinzu, lassen sich kreischend nassregnen und von ihren entzückten Eltern mit dem Handy fotografieren. Sie sind scheinbar völlig unbeeindruckt von dem Sturz eines Sechsjährigen, den ein Jugendlicher am Sonntag von der Aussichtplattform der Tate gestoßen hat. Der Junge überlebte schwer verletzt. Die Plattform wurde gesperrt.

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