
© Lena Holbein
Kulturgutverlust-Tagung: Blamagen und Herkulesaufgaben
Wohin steuert die Raubkunstforschung? Die erste Tagung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Berlin zeigte aktuelle Ansätze.
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Der Name Hildebrand Gurlitt fiel nur dann und wann. Und trotzdem schwebten der spektakuläre Fall der vor drei Jahren entdeckten Sammlung des NS-Kunsthändlers und die verschleppte Aufarbeitung, schließlich das Versagen der eiligst gegründeten Taskforce zur Klärung der Provenienzen über dieser Tagung. Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste, von der Kulturstaatsministerin Monika Grütters vor einem Jahr als gemeinsame Einrichtung von Bund und Ländern ins Leben gerufen, hatte zu seiner ersten Konferenz ins Jüdische Museum Berlin eingeladen, um von internationalen Provenienzexperten zu hören, worin ihre Erwartungen an das neue Institut bestehen.
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