Nachruf auf Dusty Hill: Blues und Bart
zum Hauptinhalt
Dusty Hill

© Imago

Tagesspiegel Plus

Nachruf auf Dusty Hill: Blues und Bart

Ein halbes Jahrhundert prägte Dusty Hill mit seinem Bass den Sound von ZZ Top. Jetzt ist er mit 72 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Tush“ ist ein zweideutiges Wort. Der Slangbegriff steht für a) das menschliche Gesäß und b) eine Form von Luxus. „Tush“, ein knochentrocken vorwärtsdrängender Boogierocksong, war 1975 der erste Top-20-Hit von ZZ Top. Gesungen hat ihn Dusty Hill, der hauptamtliche Bassist der Band. „I ain’t askin’ for much“, barmt er mit rauer Stimme. „I said, Lord, take me downtown / I’m just lookin’ for some tush.“ Es ist nicht viel, was dieser Mann sich wünscht vom Herrgott. Nur in der Innenstadt zu sein, um dort etwas Außergewöhnliches zu erleben. Entstanden ist die Zwiesprache mit dem Allmächtigen, so Hill, während eines zehnminütigen Soundchecks.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })