Kunstparcours durch Charlottenburg: Brot mit Gürkchen
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Beste Reste. Installation von Jumana Manna in der Villa Oppenheim.

© Eike Walkenhorst

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Kunstparcours durch Charlottenburg: Brot mit Gürkchen

Die beiden Kuratorinnen Liberty Adrien und Carina Bukuts laden ein zur „Balade“ durch ihren Kiez auf den Spuren internationaler Kunst.

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West-Berliner haben vermutlich schnell eine Antwort, von wo aus sie die Symphonie einer Großstadt dirigieren würden: von der Verkehrskanzel am Kurfürstendamm Ecke Joachimsthaler Straße. Die Baukonstruktion von Werner Düttmann und Bruno Grimmik aus dem Jahr 1955 schiebt sich futuristisch kühn in die Kreuzung. Die in Berlin lebende Amerikanerin Christine Sun Kim hat nun eine Partitur für dieses außergewöhnliche Dirigentenpult geschrieben, indem sie den Rhythmus der Ampelschaltung in Notationen übersetzte. Ihre Noten schweben auf grünen und rotem Grund vor den Glasfenstern der Kanzel. Hinten lässt sich eine Kinderzeichnung entdecken, die Sun Kims Tochter während des Entstehungsprozesses am Computer einfach hinzufügte. Sie durfte bleiben.

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