
© Silke Briel; Schinkel Pavillon and the Artist
Kunstreihe „Disappearing Berlin“: „Das ist kein nostalgisches Projekt“
Von Spreewaldbad bis Bierpinsel: Performances und Musik an gefährdeten Berliner Orten. Die Macherinnen von „Disappearing Berlin“ im Gespräch.
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Die Reihe “Disappearing Berlin” des Schinkelpavillon initiiert seit drei Jahren Kunstevents in spektakulären Berliner Architekturen, die vom Abriss bedroht sind, die renoviert oder umgenutzt werden sollen. Das Postbank-Hochhaus am Halleschen Ufer, das Wellenbad am Speewaldplatz, Café Keese, das Parkhaus hinter dem Zentrum Kreuzberg, Mäusebunker, Bierpinsel in Steglitz, insgesamt gut 20 Orte, waren bereits Schauplätze vor allem für Performances und Musik. Am vergangenen Sonntag fand die vorerst letzte Veranstaltung in der stets ausgebuchten Reihe statt: die Choreografin Florentina Holzinger zeigte eine Performance für “acht Körper, fünf Harfen und ein Auto” auf dem Parkplatz der Gallus Druckerei in der Spreestadt. Ein Gespräch mit der künstlerischen Leiterin Marie-Therese Bruglacher und mit Projektleiterin Anja Lindner über das Verschwinden, Gentrifizierung und Berlin.
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