Filmfestivals im Internet: Das Kino ist kein Selbstbedienungsladen
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Zwischen Polizei und Kartellen: „Vivos“ von Ai Weiwei porträtiert die Hinterbliebenen eines Massakers in Mexiko.

© Ai Weiwei

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Filmfestivals im Internet: Das Kino ist kein Selbstbedienungsladen

Neues Selbstverständnis, neuer Auftrag? Filmfestivals finden momentan im Internet statt – so wie das Dokfest München.

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„Welche Bilder werden im Gedächtnis bleiben?“, fragt die Filmemacherin Elke Sasse zu Beginn ihres Dokumentar-Projekts „Corona-Chroniken – Ein Virus verändert die Welt“. Am 16. März kommt das Leben plötzlich zum Halt, „die Welt hält den Atem an“. Jede Katastrophe bringt ihre Bilder hervor: die repräsentativen durch die Medien (wobei die einprägsamsten oft doch nur verwaiste Straßenzüge zeigen) und die privaten, gefilmt mit Handys, in den sozialen Netzwerken.

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