Werkschau des Regisseurs Yasujirô Ozu: Das Kino war sein Tempel
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Blicke und Gesten. Mariko Okada in dem Meisterwerk „Late Autumn“.

© Arsenal

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Werkschau des Regisseurs Yasujirô Ozu: Das Kino war sein Tempel

Das Arsenal zeigt die Farbfilme des japanischen Regisseurs Yasujirô Ozu. Sein Minimalismus ist bis heute betörend.

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In Cineasten-Kreisen wird dem Regisseur Yasujirô Ozu inzwischen fast aus Gewohnheit das Label „Traditionalist“ angeheftet. Dabei steht kaum ein Klassiker des Weltkinos exemplarischer für das derzeit so angesagte Prinzip der Achtsamkeit und eine Ästhetik auf „Augenhöhe“ wie der japanische Altmeister. Augenhöhe heißt in Ozus Fall: eine Sitzposition, entsprechend den traditionellen Tisch-Arrangements in japanischen Wohnzimmern.

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