Watteau im Schloss Charlottenburg: Der Glanz des Galanten
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Watteaus Gemälde „Die friedliche Liebe“ (1718/19).

© SPSG / Jörg P. Anders

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Watteau im Schloss Charlottenburg: Der Glanz des Galanten

Mit seinen Figurengruppen erfand Antoine Watteau ein eigenes Universum. Eine Ausstellung im Schloss Charlottenburg feiert den Rokoko-Maler.

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Um es vorwegzunehmen: Dies ist keine Ausstellung über Antoine Watteau. Jedenfalls keine im Sinn eines klassischen Blockbusters, wie es ihn 1985 im Schloss Charlottenburg gab. Das war eine glanzvolle Revue wichtiger Werke, die zum 300. Geburtstag des französischen Malerstars durch Berlin, Paris und Washington tourten. Fast vier Jahrzehnte später ist so etwas undenkbar. Zum einen wegen der horrend gestiegenen Versicherungssummen für historische Werke; zum anderen aus Rücksicht auf deren Alter und Fragilität. Viele Museen wollen ihre Highlights nicht mehr reisen lassen. Wer sie sehen möchte, der muss sich selbst bewegen. Entsprechend beschränkt sich die aktuelle Sonderschau „Antoine Watteau. Kunst – Markt – Gewerbe“ im Charlottenburger Schloss auf sechs Bilder und ähnlich viele Zeichnungen der hauseigenen Sammlung.

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