Familiendrama über kulturelle Identität: Der Krieg zuhause
zum Hauptinhalt
Norah (Maïwenn, von links), Zorah (Isabelle Adjani) und Djamila (Rachida Brakni) haben sich jede auf ihre Weise mit dem Verlust ihres Bruders arrangiert.

© Studiocanal

Tagesspiegel Plus

Familiendrama über kulturelle Identität: Der Krieg zuhause

Die Regisseurin Yamina Benguigui verknüpft in ihrem Drama „Schwestern - Eine Familiengeschichte“ die französische Kolonialvergangenheit mit privaten Traumata.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Schwestern, Brüder, Mütter, Väter. Irgendwann blickt auch die Theaterleiterin nicht mehr durch. „Das Stück ist ein einziges Chaos“, meint sie zur Regisseurin Zorah, gespielt von Isabelle Adjani, in einem Krisengespräch. Die Geschichte habe zu viele Ebenen, Zorah solle die Inszenierung straffen. Man muss der französischen Regisseurin Yamina Benguigui zugutehalten, dass sie aus der Ironie dieser Szene keinen Hehl macht.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })