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Familiendrama über kulturelle Identität: Der Krieg zuhause
Die Regisseurin Yamina Benguigui verknüpft in ihrem Drama „Schwestern - Eine Familiengeschichte“ die französische Kolonialvergangenheit mit privaten Traumata.
Von Andreas Busche
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Schwestern, Brüder, Mütter, Väter. Irgendwann blickt auch die Theaterleiterin nicht mehr durch. „Das Stück ist ein einziges Chaos“, meint sie zur Regisseurin Zorah, gespielt von Isabelle Adjani, in einem Krisengespräch. Die Geschichte habe zu viele Ebenen, Zorah solle die Inszenierung straffen. Man muss der französischen Regisseurin Yamina Benguigui zugutehalten, dass sie aus der Ironie dieser Szene keinen Hehl macht.
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