T.-C.-Boyle-Roman "Hart auf Hart": Der Wald gehört allen
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Treibt sich gern in der Gegenkultur und den Randzonen der USA herum. Der Schriftsteller T. C. Boyle, 66.

© Jamieson Frey/Hanser Verlag

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T.-C.-Boyle-Roman "Hart auf Hart": Der Wald gehört allen

Von der Unmöglichkeit, einfach auszusteigen und frei zu sein: T. C. Boyles düsterer Gesellschaftsroman „Hart auf Hart“.

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Es gibt Schriftsteller, die immer den gleichen Roman schreiben, und solche, die sich immer wieder an neuen Stoffen versuchen und bei denen man stets auf Überraschungen gefasst sein muss, auch negative. Der amerikanische Schriftsteller T. C. Boyle gehört zu der zweiten Kategorie. Boyle hat berühmte Amerikaner wie den Cornflakes-Erfinder John Harvey Kellog oder den Sexforscher Alfred Charles Kinsey porträtiert, die Kriminalgeschichte einer Taubstummen erzählt oder einen Roman über mexikanische Einwanderer geschrieben. Er hat jedoch gerade in den letzten Jahren einige schwache Arbeiten abgeliefert, so den öden Insel-und-Frauen-Historienroman „San Miguel“, den vor allem gutgemeinten Ökothriller „Wenn das Schlachten vorbei ist“ oder den arg verschwatzten, sich ewig ziehenden Frank-Lloyd-Wright-Roman „Die Frauen“.

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