Zu Besuch im Bundesarchiv: Die bröckelnde Erinnerung
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Herr in Hoppegarten. Karl Griep, Leiter der Berliner Außenstelle des Bundesfilmarchivs.

© Mike Wolff

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Zu Besuch im Bundesarchiv: Die bröckelnde Erinnerung

Das deutsche Filmerbe verrottet. Kann es gerettet werden – und was würde das kosten? Ein Besuch in der Außenstelle des Bundesarchivs, im brandenburgischen Hoppegarten

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Es kann nicht immer Fritz Lang sein. Die erste Regalreihe links, in Raum L-03, gehört „Insel der Dämonen“, einem von Friedrich Dalsheim auf Bali gedrehten Naturfilm von 1933. Karl Griep hat ihn noch nicht gesehen, doch der Titel klingt schon mal interessant, sagt er. Genau das ist Grieps Dilemma, das wird bis zur Pensionierung sein Schicksal bleiben: Filme zu hüten, von denen er die allermeisten nie gesehen hat und niemals sehen wird. Es sind schlicht zu viele.

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