Uraufführung von "Im Himbeerreich": Die Endspielwütigen
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Ein Bunker für Chefs. Sie müssen einpacken - und wollen auspacken. Investmentbanker unter sich, mit Ulrich Matthes (vorn links) und Susanne-Marie Wrage.

© Eventpress Hoensch

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Uraufführung von "Im Himbeerreich": Die Endspielwütigen

Bankenkrise, Managerdämmerung: Andres Veiels „Im Himbeerreich“ – die Uraufführung läuft jetzt im Deutschen Theater. Doch statt eines kompromisslosen Finales gibt's nur eine Runde Beruhigungsmittel des Regisseurs.

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Der Aufzug fährt runter, der Aufzug fährt rauf. Lautlos. Drehstühle in Chrom und Leder werden wie rohe Eier über die Bühne gerollt. Die metallfarbenen Wände erinnern an die Lobby eines Designerhotels. Für einen Bunker ist der Raum zu groß und auch zu stylish beleuchtet. Aber genau das ist die Situation: Wir betrachten Eingeschlossene, Abgeschlossene. Menschen, die mit ihrem Leben oder ihrer beruflichen Tätigkeit (wenn sie das überhaupt je auseinanderhalten konnten) fertig sind – oder an einem Punkt angekommen, an dem es kein Zurück mehr gibt. Oder nur noch: zurückrudern, aufgeben, neu anfangen. Fahrstuhl nach oben, Fahrstuhl nach unten. Fahrstuhl zum Schafott ...

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