Warren Neidich am Rosa-Luxemburg-Platz: Die Farben der Wahrheit
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Eine Neonskulptur von Warren Neidich zum „Pizzagate“-Skandal (2017).

© Ludger Paffrath / Kunstverein

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Warren Neidich am Rosa-Luxemburg-Platz: Die Farben der Wahrheit

„Pizzagate“ und kognitiver Kapitalismus: Der Konzeptkünstler Warren Neidich reagiert in Zeiten von Fake News aufklärerisch.

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Seit vielen Jahren pendelt der Konzeptkünstler, Autor und Kunsttheoretiker Warren Neidich (Jahrgang 1958) zwischen Los Angeles und Berlin, wo er an der Kunsthochschule Weißensee unterrichtet. Der Stadt ist er seit vielen Jahren schon verbunden, so unterhielt er im Rahmen eines Stipendiums 1994 ein Atelier im Künstlerhaus Bethanien. Was Neidich gegenwärtig in den USA seit Trumps Wahlkampf aber beobachtet, das macht ihn zornig: Lobbyismus, Homophobie, Missbrauch des Internets, Falschmeldungen, Verschwörungstheorien. So widmet er sich in seiner künstlerischen Arbeit den Möglichkeiten, wie diesen Fehlinformationen standzuhalten sei. Das Ergebnis war zuletzt ein Experiment für Nerven und Sinne.

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