Neue Räume für die Kunst: Die Hefe dieser Stadt
zum Hauptinhalt
Tagesspiegel Plus

Neue Räume für die Kunst: Die Hefe dieser Stadt

Im Neuköllner Rollbergviertel wurde lange Bier hergestellt. Dann schloss die Kindl-Brauerei, der Ort verwaiste. Jetzt erschaffen Sammler aus der Schweiz dort einen gewaltigen Kunstraum.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Wie ein gigantisches Gotteshaus erhebt sich der Backsteinbau an der Neuköllner Werbellinstraße, mit Langschiff, Glockenturm und Apsis. Aber kein heiliger Geist wurde hier im Rollbergviertel ausgeschüttet, sondern Bier gebraut, in Kessel-, Maschinen- und Sudhaus. Dennoch bleibt die kolossale Architektur der zwanziger Jahre respekteinflößend wie eine Kathedrale. Die gewaltigen Dimensionen sind der Abfüllanlage und den Maischekesseln geschuldet, die hier brodelten. Doch die Zeiten sind vorbei. 2005 hat Kindl seine Produktionsstätte nach Weißensee verlagert.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })