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"Liberté" an der Volksbühne: Die Reise nach Sänftenberg
Wohin, Volksbühne? Der Filmregisseur Albert Serra stochert mit „Liberté“ in der preußisch-französischen Sittengeschichte herum.
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Im Dämmer liegt die Bühne. Zwei Gestalten lagern malerisch in der Landschaft, die etwas Wild-Bukolisches hat und Brandenburg vorstellen soll. Die Rede – sehr leise, in den hinteren Reihen kaum zu verstehen – geht über die Sehnsucht nach den Städten, wo es Spaß und Ausschweifung gibt. Die Story, wenn man das überhaupt so nennen kann, erzählt von einem Trupp französischer Adliger auf dem Weg nach Potsdam und Berlin, anno 1774. Sie fliehen vor Ludwig XVI. und seiner Prüderie und wollen die Preußen missionieren, Libertinage einführen. Heißer Sex im märkischen Sand?
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