Sasa Stanisics Roman „Vor dem Fest“: Die wertvollste Gabe ist die Erfindung
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Der deutsch-bosnische Autor Sasa Stanisic wird am 13.03.2014 mit dem Preis der Leipziger Buchmessein der Kategorie Belletristik ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert.

© Hendrik Schmidt/dpa

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Sasa Stanisics Roman „Vor dem Fest“: Die wertvollste Gabe ist die Erfindung

In seinem neuen, gerade mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichneten Roman "Vor dem Fest" erzählt der Schriftsteller Saša Stanišić in der "Wir"-Perspektive vom Leben im fiktiven uckermärkischen Dorf Fürstenfelde. Aber natürlich ist dieses Buch viel mehr als ein Landlebenroman.

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Womöglich gehört es zum Wesen des Schriftstellers Saša Stanišić, immer ein wenig erstaunt zu sein, verwundert, verblüfft. Ganz unbefangen kann er sich noch darüber freuen, überhaupt Schriftsteller zu sein, Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen. Vor allem aber glaubt man ihm diese Freude und die Verwunderung darüber, dass so viele Menschen seinen neuen Roman „Vor dem Fest“ mögen. Das war am vergangenen Dienstag bei seiner Buchpremiere in der Berliner Akademie der Künste so, als er sich mehrmals und eben staunend für den langen Applaus nach seiner Lesung bedankte. Und das ist natürlich auch am Donnerstagnachmittag in Leipzig so gewesen, als „Vor dem Fest“ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde und Stanisic bei seiner Danksagung erstmal kaum ein Wort herausbekam, weil er damit, wie er sagte, überhaupt nicht gerechnet hatte.

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