Diktatoren, Monster und Philosophen : Kunstfest Weimar eröffnet
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Monsterparty: Robert Wilsons „Ubu“. Foto: Kunstfest/Thomas Müller

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Diktatoren, Monster und Philosophen : Kunstfest Weimar eröffnet

Günther Uecker erinnert an Opfer des KZ Buchenwald, Robert Wilson spielt mit „Ubu“. Und Nietzsche zeigt sich „privat“.

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Es fällt doch immer wieder auf, wie klein die Stadt ist im Maßstab ihrer Geschichtswelten. Kultur wirkt dabei wie Last und Befreiung zugleich. In Weimar steht das Deutsche Nationaltheater, ein mächtiger Bau vom Beginn des 20. Jahrhunderts, und das ist auch die übertragene, übergroße Rolle, die Weimar historisch spielt – als nationale und internationale Bühne mit einer unwahrscheinlichen Dichte von Gedenkstätten und Museen. Darauf beruft sich das Kunstfest 2023 mit seinem moralisch-imperativen Motto „Erinnern schafft Zukunft“.

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