Kino: Werkschau von Lucrecia Martel: Driften im kolonialen Brackwasser
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Don Diego (Daniel Giménez Cacho) wartet sehnsüchtig auf seine Versetzung in die Heimat.

© Grandfilm

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Kino: Werkschau von Lucrecia Martel: Driften im kolonialen Brackwasser

Die Argentinierin Lucrecia Martel gehört zu den wichtigsten Regisseurinnen des Weltkinos. Das Kino Arsenal widmet ihr eine Werkschau, nächste Woche startet ihr Historienepos „Zama“.

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Der spanische Edelmann steht in voller Montur am Strand und blickt aufs Wasser. Sein Blick ist dialektisch, einerseits voller Stolz auf die Kolonialgeschichte der Krone, die er in seiner Funktion als Offizier repräsentiert. Aber auch erfüllt von der fast schon zwanghaften Sehnsucht, diesen gottverlassenen Flecken Erde im südamerikanischen Sumpfland zu verlassen und nach Buenos Aires zurückzukehren, wo seine Frau und seine drei Kinder auf den Eroberer warten.

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