Bald im Kino: Pablo Larraíns Film "Jackie": Einladung ins Weiße Haus
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Selbstbestimmt. Jaqueline Kennedy (Natalie Portman) zeigte im Fernsehen das Allerheiligste der US-Politik – und wurde zur Leidensfigur für eine ganze Nation.

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Bald im Kino: Pablo Larraíns Film "Jackie": Einladung ins Weiße Haus

Amerika, der Mythos JFK und die Symbolpolitik der Kennedy-Witwe: „Jackie“ von Pablo Larraín mit einer grandiosen Natalie Portman kommt nächste Woche ins Kino.

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Am 14. Februar 1962 strahlten die amerikanischen Networks NBC und CBS ein einstündiges Sonderprogramm aus, das nicht nur Fernsehgeschichte schrieb, sondern auch die öffentliche Inszenierung des höchsten politischen Amtes der USA maßgeblich prägen sollte. „A Tour of the White House with Mrs. John F. Kennedy“ gewährte der Weltöffentlichkeit – 80 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen in über 50 Ländern verfolgten das Special vor den Fernsehern – erstmals einen ausführlichen Einblick in das Allerheiligste der amerikanischen Politik. Die deutlich auf ein weibliches Publikum zugeschnittene Sendung wurde für Jacqueline Kennedy, die ihr Image als Gesellschaftsdame nie ganz ablegen konnte, zur Bewährungsprobe. Die First Lady trat aus dem Schatten ihres Mannes hervor und nahm eine aktive Rolle in der Außendarstellung der Kennedy-Regierung an. Das Weiße Haus erklärte sie zum Haus des Volkes.

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