Suhrkamp-Insolvenz: Endlich pleite
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Leselust unter Regenbogen. Vor allem die „Edition Suhrkamp“ begründete ab 1963 den Ruf des Verlags als geistige Heimat der linken Intelligenz.

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Suhrkamp-Insolvenz: Endlich pleite

Nach der neuesten Wendung, der Einleitung des Insolvenzverfahrens: Wird nun alles gut bei Suhrkamp?

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Man war am Mittwoch nach der neuesten Wendung im Suhrkamp-Streit doch einigermaßen erstaunt darüber, wie von Seiten der zwar durch ein Gerichtsurteil abberufenen, aber bis zu einer Berufungsverhandlung noch amtierenden Geschäftsführung die Einleitung eines Insolvenzverfahrenes untergründig begrüßt wurde. Endlich, die Insolvenz! Endlich die Bestätigung dafür, Schulden nicht mehr zahlen zu können, zahlungsunfähig zu sein! Endlich pleite! Ja, klar, und endlich die Möglichkeit, die Gesellschaftsform zu ändern, eine Aktiengesellschaft zu werden. Was, wie der Verlag vermeldete, dessen „Existenz sowie Handlungs- und Planungsfähigkeit“ sichere. Und weiter: „Damit verbunden ist der Erhalt sämtlicher bestehender Arbeitsplätze.“

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