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„Semele“ an der Komischen Oper: Feuer glüht im Adlernest
Götterkunde und Slapstick: Intendant Barrie Kosky inszeniert Händels Oratorium „Semele“ an der Komischen Oper.
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Wen die Theatergötter lieben, dem muten sie plötzliche Prüfungen zu, die daran erinnern, dass selbst auf der jahrelang vorausplanenden Opernbühne alles im Augenblick leben und sich bewähren muss. Gleich zwei Neuproduktionen der Komischen Oper wurden unmittelbar vor Probenbeginn von Unglück und Krankheit getroffen. Die eine musste verschoben werden, die andere übernahm über Nacht ein neuer Regisseur. Beide Male war es Intendant Barrie Kosky, der dafür sorgte, dass dennoch der Vorhang in der Behrenstraße hochgeht, als Begleiter jiddischer Lieder am Klavier oder jetzt als Regie-Einspringer bei Händels Oratorium „Semele“.
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