„Shakespeare’s Last Play“ an der Schaubühne: Fünf Personen essen einen Autor
zum Hauptinhalt
Mark Waschke, Nina Kunzendorf, Thomas Bading, Moritz Gottwald und Jenny König verwandeln Shakespeares „Sturm“ in ein todkomisches Untergangsszenario.

© Gianmarco Bresadola/Schaubühne

Tagesspiegel Plus

„Shakespeare’s Last Play“ an der Schaubühne: Fünf Personen essen einen Autor

Sex und Mord und GPS: „Shakespeare’s Last Play“ an der Schaubühne ist eine grandiose Splatter-Schnitzeljagd, frei nach „Der Sturm“.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Es ist ein magischer Beginn, ein Gruß aus der Trickküche der Theatertechnik. Lautlos öffnet sich der Deckel einer riesigen weißen Muschel. Darunter kommt ein Strand zum Vorschein und ein Pool. Die Zuschauer in den ersten Reihe bekommen Regencapes. Nachher spritzt ein wenig Wasser und Kunstblut, aber alles halb so wild. Der wahre Schrecken sitzt im Kopf, in der Vorstellung, so wie das Theater die Welt darstellt, eine Welt für sich. Gespielt wird, wo sonst, im Globe Theatre der Schaubühne am Lehniner Platz. Thema des unterhaltsamen Abends: Flucht und Fantasie.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })