Lollapalooza verkündet Line-Up: Gängig und gestrig
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Dan Reynolds, Sänger der US-amerikanische Rock-Band Imagine Dragons, beim Lollapalooza 2018 auf dem Gelände des Olympiaparks auf der Bühne.

© Britta Pedersen/dpa

Tagesspiegel Plus

Lollapalooza verkündet Line-Up: Gängig und gestrig

Leider nicht so der Brüller, und wieder mal ganz ohne weibliche Headliner: Das Berliner Lollapalooza-Festival bleibt sich treu. Ein Kommentar.

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Bei diesem Line-up kann jedem Popfan nur das Herz aufgehen. Erykah Badu spielt, Solange ist da, FKA Twigs kommt, auch Janelle Monáe, Cardi B., Neneh Cherry geben sich die Ehre, ach ja, auch Kurt Vile, Tame Impala, und, und, und, da will man doch sofort hin, oder? Die Musikerinnen und Bands treten bloß nicht auf einem Festival in Berlin auf, sondern Ende Mai in Barcelona, auf dem Primavera. Berlin hat zwar auch ein Pop-Festival, eines mit einem guten, eingeführten Namen, nur tritt dort nicht ein einziger der oben genannten Acts auf.
Nein, auf dem Lollapalooza Festival, das am 7. und 8. September zum fünften Mal in Berlin und zum zweiten Mal auf dem Gelände des Olympiaparks stattfindet, sind die Headliner Kings of Leon, Swedish House Mafia, Twenty One Pilots, Kraftklub, Underworld und Martin Garrix, wie das Festival gerade verkündet hat, nicht unstolz, und dazu kommt mit Bausa, Dendemann und Ufo 361 „die Crème de la Crème des Deutschraps“.

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