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Nachruf auf Chuck Close: Ganz nah dran
Mit seinen gigantischen Porträts stieg Chuck Close zum Meister des Fotorealismus auf. Der Maler, der mit 81 Jahren starb, hat den Begriff gehasst. Ein Nachruf.
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Er ist so lange als einer der größten Fotorealisten gefeiert worden, bis er den Begriff zu hassen begann. Ihn interessiere vor allem die Künstlichkeit, nicht die Wirklichkeit, hat Chuck Close immer wieder versichert. Er sah sich als „eine Art Spurenverwischer, der dem Betrachter möglichst komplexe Rätsel aufgeben will“. Der Maler war 1940 in der Nähe von Seattle zur Welt gekommen und hatte in Yale Kunst studiert. Bald, nachdem er 1967 nach New York gezogen war, begann er, Porträts von sich selbst und Freunden und Bekannten aus dem Künstlerviertel SoHo zu produzieren.
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