Antje Rávik Strubel im Interview: „Ich bin allergisch gegen Beengung“
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Blickt gern nach Außen, in die Fremde. Die Schriftstellerin Antje Rávik Strubel.

© Philipp von der Heydt/Verlag

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Antje Rávik Strubel im Interview: „Ich bin allergisch gegen Beengung“

Antje Rávik Strubel hat mit „Blaue Frau“ den Deutschen Buchpreis gewonnen. Ein Gespräch über das Europa erster und zweiter Klasse und über Gewalt gegen Frauen.

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Frau Rávik Strubel, die Hauptfigur Ihres neuen Romans ist aufmerksamen Leser:innen nicht ganz unbekannt. Sie taucht in einem Ihrer frühen Bücher auf, dem Episodenroman „Unter Schnee“. Was hat Sie bewogen, Adinas Geschichte weiter zu erzählen?
Adina tauchte wieder häufiger in meiner Vorstellungswelt auf, und ich habe mich gefragt, wie ihr Leben nach ihrer Teenagerzeit in diesem tschechischen Skiort weiterging. 2012 war ich für ein halbes Jahr in Helsinki Writer in residence, da begann ich, mich mit ihr zu beschäftigen.

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