Cannes Tagebuch (5): Klamauk mit Zombies und Marx
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Zielscheibe des Spotts: Das Modelpärchen Yaya (Charlbi Dean) und Carl (Harris Dickinson ) in Ruben Östlunds "Triangle of Sadness".

© Fredrik-Wenzel/Plattform

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Cannes Tagebuch (5): Klamauk mit Zombies und Marx

Humor ist seit einigen Jahren im Wettbewerb von Cannes gesellschaftsfähig. Aber der stärkste Film ist bisher eine Sozialdrama aus Rumänien.

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Die 2019 verstorbene Agnès Varda hat einen festen Platz im Herzen von Cannes – und seit diesem Jahr auch einen eigenen Ort. Der so stiefmütterlich behandelte Riesencontainer auf dem Gelände hinter dem Festivalpalais, gewissermaßen beim Lieferanteneingang, trägt künftig den Namen der Filmemacherin, die 2015 mit der Goldenen Ehrenpalme ausgezeichnet wurde. Auch wenn Lage und Ambiente den Glamour des Palais vermissen lassen – hier laufen vor allem Wiederholungen fürs gemeine Volk –, macht sich ihr Name gut im Boysclub der Lumières, Debussys und Bazins, denen die Hauptsäle gewidmet sind.

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