Ingeborg-Bachmann-Preis: Lass mich dein Primat sein
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Juryliebling. Teresa Präauer liest in Klagenfurt.

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Ingeborg-Bachmann-Preis: Lass mich dein Primat sein

Bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt wirkt es am Samstag so, als habe die Jury ihre Siegerin schon vor der eigentlichen Abstimmung gefunden. Teresa Präauer wird enthusiastisch gefeiert für ihren Affenliebe-, Affentheater- und Affenkomödientext „Oh Schimmi“.

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Es wirkt dann am Samstagvormittag im immer heißer werdenden Klagenfurt tatsächlich so, als habe die Jury des Bachmann-Preises ihre Siegerin schon vor der eigentlichen Abstimmung am Sonntag gefunden. Teresa Präauer, die gerade als dritte und damit vorletzte Teilnehmerin des 14-köpfigen Feldes ihren Text gelesen hat, wird geradezu enthusiastisch gefeiert für ihren Affenliebe-, Affentheater- und Affenkomödientext „Oh Schimmi“, erst vom immer wieder laut lachenden Publikum während der Lesung. Und schließlich eben auch von der Jury. Von „Zauberstück auf offener Bühne“ bis „unglaubliche Lockerheit beim Erzählen“ reicht das Lob für Präauer, die erzählt, oder noch mehr: performt, wie ein Mann namens Jimmy und deshalb Schimmi sich ein Affenkostüm ausleiht, um damit wieder bei seiner Geliebten Ninni zu erscheinen, einer White-Trash-Lady. Und zwar mit Sätzen wie diesem beim Kostümverleiher: „,I wanna be laffd / ich will ein Affe sein / geladen / in den / Dschungel-von-Ninni‘. Ich sage es lyrisch, ich sage es flötend. ,Ninni‘, sagt endlich der Kostümverleiher, ,Ninni von was, A-nita-eckberg, Anaisnin‘. - Kein guter Rhythmus“.

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