Der Gegenwart die Leviten lesen: Lasst uns die Langeweile loben
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Mit geschlossenen Augen siehst du besser. Ist es nicht auch das, was Byung-Chul Han lehrt?

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Der Gegenwart die Leviten lesen: Lasst uns die Langeweile loben

Der Philosoph Byung-Chul Han singt ein kulturkritisches Lied vom untätigen Leben.

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Es wäre ja so einfach: „Friedlich dasitzen, ohne etwas zu tun, / Der Frühling kommt / Und das Gras wächst von selbst.“ Byung Chul Han zitiert dieses Zen-Haiku in seinem neuen Buch „Vita contemplativa oder Von der Untätigkeit“. Der koreanisch-deutsche Philosoph will sich damit einreihen in die lange Tradition der Weltweisen, denen die menschliche Betriebsamkeit falsch erscheint; Jesus zum Beispiel.

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