Im Kino: "Personal Shopper": Material Girl auf Geisterjagd
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Verlockungen des Glamours: Maureen (Kristen Stewart) probiert heimlich die Kleidung und die Rolle ihrer Chefin aus.

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Im Kino: "Personal Shopper": Material Girl auf Geisterjagd

Ein Film über die Suche nach spiritueller Rettung in der materiellen Welt. Kristen Stewart zeigt in Olivier Assayas' Geistergeschichte „Personal Shopper“ eine bravouröse Leistung.

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„Ich bin ein Medium“, sagt Maureen etwas zögerlich. Was sie damit meint, führt Regisseur Olivier Assayas gleich in den ersten Szenen von „Personal Shopper“ vor, der ein freies Spiel mit Genrekonventionen treibt. Die junge Amerikanerin verfügt über ein feines Sensorium für die immaterielle Welt, obwohl sie auf den ersten Blick keinen allzu esoterischen Eindruck macht. Sie hofft auf ein Zeichen ihres verstorbenen Bruders Lewis, mit dem sie vor dessen Tod einen Pakt geschlossen hat. Wer sich zuerst aus dem Leben verabschiedet, schickt eine Botschaft aus dem Jenseits. Und da sie schon eine Weile auf ein Zeichen wartet, hat sie sich provisorisch in Paris eingerichtet, wo Lewis zuletzt mit seiner Freundin lebte.

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