Literaturkritik: Militante Provinz des Pop
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Literaturkritik: Militante Provinz des Pop

Die Welt ist ein Metalriff: Der Braunschweiger Schriftsteller Frank Schäfer erzählt Heavy-Metal-Stories, die gleichzeitig Coming-of-Age-Geschichten sind.

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Der Heavy Metal und seine verschiedenen Spielarten wie Speed Metal, Thrash Metal oder Doom Metal sind die ungeliebten Stiefkinder im Kulturressort Pop. Diese Musik hat zwar seit Jahrzehnten enorm viele Anhänger – in der Öffentlichkeit oder gar in den Feuilletons aber merkt man davon kaum etwas, auch nicht in Städten wie Berlin, Hamburg oder Köln. Techno oder Dubstep, Rihanna oder Lady Gaga, selbst handelsüblicher Rock geben diskursiv mehr her, haben den höheren Glamfaktor und versprechen mehr Distinktionsgewinn. Umso mutiger erscheint es da zunächst, wenn ein Schriftsteller gleich ein ganzes Buch mit Metal-Geschichten füllt und dieses gleich noch schön insiderisch „Metal Störies“ nennt, mit dem bei Metal-Bands beliebten Umlaut im Titel, wie Motörhead oder Mötley Crüe.

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