Sommersouvenirs (10): Ansichtskarten: Post mit Patina
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(K)ein Gruß. Der Wille zum Schreiben war da, doch die Urlaubseit viel zu kurz - so geht es unserer Autorin häufiger.

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Sommersouvenirs (10): Ansichtskarten: Post mit Patina

Was man so mitbringt von der Urlaubsreise: Schönes und Seltenes, Nützliches und Überflüssiges, Trinkbares und Tragbares. Nicola Kuhn schickt sich selbst Ansichtskarten.

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Sie gehören zu den unfreiwilligen Souvenirs, all die mitgebrachten Postkarten. Eigentlich sollten sie gerade nicht im eigenen Koffer landen und mit nach Hause genommen werden, sind sie doch für die Tanten, die Freundinnen, die Geschwister, die Eltern gedacht. Doch jedes Jahr wiederholt sich das Spiel. Das Schreiben wird hinausgeschoben bis in die letzten Ferientage, das gehört zum Ritual der Erholung, und dann – huch! – ist es wieder zu spät. Mal erweist sich das Adressbuch als unauffindbar, daheim vergessen. Mal fehlen die Briefmarken, kein geöffnetes Postamt taucht mehr am Wegesrand auf. Dann scheitert es am Briefkasten, selbst am Flughafen gibt es keinen mehr. Oder die Postkarten sind einfach vergessen, vergraben tief unten in der Reisetasche. Zu Hause tauchen sie dann wieder auf. Post für mich, wie nett.

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