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Proustbetrieb: Tizian, Carpaccio und die Pflastersteine
Das Venedig-Kapitel gehört zu den Höhepunkten von Marcel Prousts „Recherche“ - auch weil sich der Erzähler hier aus seiner „inneren Bleikammer“ löst und zum Künstler wird.

Ein Kommentar von Gerrit Bartels
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Die Venedig-Episode in der „Flüchtigen“ ist einer der Höhepunkte in Prousts „Recherche“. Vorbereitet wird sie lange, lange vorher, denn die unebenen Bodenplatten im Baptisterium von San Marco gehören zu den Epiphanien des Erzählers. In der „Wiedergefundenen Zeit“ erinnert er sich im Hof der Guermantes mit seinen schiefen Pflastersteinen daran, unwillentlich, beim Stolpern. Für ihn ein Auslöser dafür, nun endlich mit dem Schreiben zu beginnen.
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