Kinderbuch: Rap gegen Gentrifizierung
zum Hauptinhalt
Witziger Großstadtroman.

© Illustrtaion: Barbara Jung

Tagesspiegel Plus

Kinderbuch: Rap gegen Gentrifizierung

Silke Lambeck erzählt witzig von der Suche nach dem „wilden Leben“.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

„Otto hat gesagt, wir sind viel zu brav. Seitdem denke ich über das wilde Leben nach. Und ob Otto recht hat. Und was wir tun sollen, wenn er recht hat. Denn dann kann es so nicht bleiben“, denkt der zehnjährige Matti. So beginnt Silke Lambecks furioser Roman „Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich.“ Aus der Perspektive Mattis’ erzählt sie diese abenteuerliche Geschichte aus Berlin über zwei Jungs, die unzertrennlich sind und endlich einmal etwas erleben wollen. Was genau, wissen sie eigentlich auch nicht, bis sie im Musikunterricht die Aufgabe gestellt bekommen, einen Rap zu schreiben. Das hat zumindest der ansonsten langweiligen Musiklehrerin Schütz bei den Schülern ein paar Punkte gebracht, denn dass sie ihnen im Unterricht ein Video des Gangstarappers Bruda Berlin zeigen würde, hätten sie ihr nicht zugetraut. Aber wie sollen sie selbst einen Rap hinbekommen? Otto, der auf alles eine Antwort hat, stellt lapidar fest: „Wir sind viel zu brav“.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })