Frankreichs größter Rockstar ist tot: Rebell und Nationaldenkmal
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Johnny Hallyday

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Frankreichs größter Rockstar ist tot: Rebell und Nationaldenkmal

Anfangs hätte Johnny Hallyday beinahe eine Rock'n'Roll-Revolution ausgelöst. "Hallyday soll Steine klopfen“, schimpfte De Gaulle. Später sang er vor 600.000 Fans am Eiffelturm. Ein Nachruf.

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Coolness ist ein anderes Wort für Selbstvertrauen. Schweigen können, Angst aushalten, ein fast buddhistisches Programm. Mit seinem ausgegerbten, wie eingefroren wirkenden Gesicht war Johnny Hallyday 2009 der ideale Held für Johnnie Tos Mafiathriller „Vengeance“. Als ehemaliger Profikiller kehrt er noch einmal aus dem Ruhestand zurück, um den Mord an seiner Tochter und ihrer Familie zu rächen. Der Shootout findet auf einer Mülldeponie statt, über die Zeitungsschnipsel wehen, im Hintergrund erhebt sich die Skyline von Hongkong. Die Angreifer nähern sich im Schutz von Papierballen, eine List wie der bewegliche Wald bei Macbeth. „Warum habt ihr das getan?“, fragt Halliday die Mörder, bevor er sie erschießt. Ihre Antwort gefällt ihm nicht: „Weil wir dafür bezahlt wurden“.

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