Das DSO spielt "Messiah": Salto zum Halleluja
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Da liegt er, der Tänzer in Händels "Messiah" in der Philharmonie.

© MUTESOUVENIR | KAI BIENERT/DSO

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Das DSO spielt "Messiah": Salto zum Halleluja

Drama des Menschseins: Das DSO und der Rias Kammerchor mit Händels „Messiah“ unter der Leitung von Robin Ticciati in der Berliner Philharmonie.

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Über die Beschaffenheit der Hölle gibt es viele Spekulationen. Die einen meinen, sie sei angefüllt mit Amateurmusikern, andere befürchten, dort auf ergraute Lichtkünstler und ihre kaltweißen Neonröhren zu stoßen. Was schlimmer ist, kann die Aufführung von Händels „Messiah“ in der Philharmonie unter der Leitung von Robin Ticciati nicht beantworten. Aus Mangel an Amateurmusikern fehlt der direkte Vergleich. Die Profis des Deutschen Symphonie Orchesters ziehen sich weit zurück bis in den Chorraum und musizieren in umgekehrte Ausrichtung, mit dem Rücken zum Großteil des Saals. Der Rias Kammerchor besetzt aufgeteilt die Flügel, so dass sich in der Podiumsmitte eine Leerstelle auftut. So wie in Händels Oratorium, das zwar um Christus kreist, seinen Namen aber selten nennt. Überall stehen Neonröhren herum, sie umkränzen auch das kleine Podest auf der Spielfeldmitte.

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