
© Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath
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Bayreuther Festspiele: Sprit und Spirit
Gut geölt: Zum Auftakt seiner Neuinszenierung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ verflüssigt Frank Castorf am Grünen Hügel das „Rheingold“.
Von Ulrich Amling
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Verflucht ist dieser „Ring des Nibelungen“, denn wer ihn ergreift, wählt die Macht und entsagt der Liebe. Kein Wunder, dass sich Regisseure nicht leichtfertig dafür entscheiden, Richard Wagners Operntetralogie zu inszenieren – schon gar nicht in Bayreuth. Hier werden traditionell die gesamten 16 Stunden en bloc neu erarbeitet und in einem furiosen Rutsch präsentiert. Das verlangt nach entschlossenen Welterklärern mit mächtigen Theaterhänden, die sich nicht unnötig mit Zärteleien aufhalten, sondern ranklotzen können.
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