Im Kino: "Werk ohne Autor": Süßigkeiten für Geschichtsblinde
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Tom Schilling als Kurt Barnert

© Pergamon

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Im Kino: "Werk ohne Autor": Süßigkeiten für Geschichtsblinde

Florian Henckel von Donnersmarck macht eine Episode aus dem Leben Gerhard Richters zur Grundlage seines Films „Werk ohne Autor“ – ohne die Kunst des Malers zu verstehen.

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„Alles, was wahr ist, ist schön“, lautet das Credo des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck. In „Werk ohne Autor“, frisch gekürt als deutscher Oscar- Kandidat 2019, fällt der Satz gleich zweimal: erst als Anrufung, dann als Reprise. Es sagt ihn die Tante des kleinen Kurt Barnert nach ihrem gemeinsamen Besuch der Ausstellung „Entartete Kunst“. Der Junge soll nur von den Besten lernen: Kandinsky, Picasso, Klee, hier ist die gesamte Kunstmoderne versammelt.

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