
Die Filmfestspiele sind fast rum. Wer die Goldenen Bären bekommt, ist gar nicht so wichtig. Denn ein einziger Film kann unseren Blick auf die Welt verändern.

Die Filmfestspiele sind fast rum. Wer die Goldenen Bären bekommt, ist gar nicht so wichtig. Denn ein einziger Film kann unseren Blick auf die Welt verändern.

Die Berlinale ist das größte Publikumsfilmfestival der Welt. Wir haben uns das Publikum genauer angesehen und sieben typische Berlinale-Besucher identifiziert.

Regisseurin Beth de Araújo erzählt in „Josephine“ von einem Kindheitstrauma. Ihr Drama ist ein später Höhepunkt im Wettbewerb Berlinale.

Können Handyvideos die Filmbranche retten? Und kann jeder bald einen Film drehen? Junge Influencer drängen in die Branche – die aber zeigt sich ablehnend.

Die Hamburger Filmemacherin Monika Treut hat zwei Teddys gewonnen. Der queere Preis der Berlinale hat ihren Werken zu größerer Sichtbarkeit verholfen, ihr selbst zu vielen Freundschaften.

Auch am neunten Tag, nach über einer Woche Festival, lässt sich noch Hollywood bei der Berlinale blicken. Zum Ende hin konzentriert sich alles auf einen roten Teppich.

Bei der Wiederaufführung von „Lola rennt“ träumt sich Berlin zurück in die Neunziger. Doch auch in der Gegenwart des Festivals zählt jede Sekunde.

Krebs lässt sich heilen, wenn man das komplette Immunsystem zerstört. Bei der Berlinale zeigen sich die Rohheit unseres Lebens und seine tröstlichen Seiten.

Kulturpolitik ist ein gesellschaftspolitischer Kampfplatz geworden, was besonders die Kunst von Minderheiten in Bedrängnis bringt. Dass in Berlin in dieser Woche zum 40. Mal der queere Teddy Award vergeben wird, ist ein starkes Zeichen der Resilienz.

Diese Woche sehen wir Mads Mikkelsen als Auftragskiller, Lars Eidinger in der Verwaltung und Charli xcx in den Fängen der Musikindustrie. Unsere Filmtipps für die aktuelle Kino-Woche.

Der erstmals ausgelobte „Studio Babelsberg Production Excellence Award“ geht nach Brasilien. Verliehen wurde er in der Serien-Sektion der Berlinale.

In der Familien-Tragikomödie „Lali“ aus Pakistan wähnt sich ein Brautpaar vom Dämon besessen und von Flüchen heimgesucht. Die Liebe als Schlachtfeld – der vielleicht sinnlichste, wildeste Film des Festivals.

Ausstellungen, Tanzkurse, Lesungen, Berlinale-Talk und Filme (inklusive Popcorn) – die Hauptstadt bietet immer noch ein breites Angebot an kostenloser Kultur. Das lohnt sich diese Woche!

Mehrere Filmschaffende werfen der Berlinale im Branchenblatt „Variety“ vor, sich nicht ausreichend zum Gaza-Krieg zu positionieren. Jetzt antwortet die Festivalchefin.

Auch zum achten Festivaltag lässt sich wieder der ein oder andere Promi blicken. Auf diesen roten Teppichen werden heute Premieren gefeiert.

Wie lebt es sich in Greiz bei Gera? Eva Trobischs „Etwas ganz Besonderes“ erzählt von Lea, deren Auftritt bei einer Castingshow Bewegung in eine Familie bringt.

Im Berlinale-Kammerspiel „Where to?“ des Regisseurs Assaf Machnes freunden sich ein israelischer Clubgänger und ein palästinensischer Uber-Fahrer an. Eine Utopie? Nicht in Berlin, wie der Regisseur erzählt.

80 Filmschaffende werfen der Berlinale vor, kritische Stimmen im Nahost-Konflikt zu unterdrücken – und lassen dabei außer Acht, dass in Berlin andere Regeln gelten müssen als in Cannes oder Venedig.

Die ukrainische Filmemacherin Alisa Kovalenko wurde in russischer Gefangenschaft misshandelt. Ihr Dokumentarfilm „Traces“ über Frauen mit ähnlichen Erfahrungen läuft auf der Berlinale. Ein Gespräch über Trauma, Trigger und Gerechtigkeit.

Der Babelsberger Regie-Absolvent Pavel Mozahr zeigt „Mit einem freundlichen Gruß“. Der Kurzfilm schaut Arbeitsuchenden nach 1990 auf die Hände und in die Seele.

Mit dem siebten Festivaltag wird die Promi-Dichte langsam dünner. Auf diesen roten Teppichen ist trotzdem noch was los.

Rund 80 Filmschaffende haben einen offenen Brief im Branchenblatt „Variety“ unterzeichnet. Künstlerinnen wie Tilda Swinton werfen der Berlinale vor, sich nicht ausreichend zu Gaza zu positionieren.

Bei der Berlinale ruft die Chefin die freie Liebe aus. So wird jede Begegnung auf dem Festival zum Kurzfilm mit offenem Ende.

Auf der Berlinale ist Hiam Abbass auf der Leinwand als tunesische Mutter und als libanesische Witwe mit blutjungem Lover zu sehen. Beim Talents Talk begeistert sie die Nachwuchsfilmer. Eine Begegnung mit der palästinensischen Schauspielerin.

Das ganze Leben verlangt Anpassung. Viele Filme fragen, wie wenig weit man gehen würde, um gut durchzukommen. Unser Autor musste das schon in seiner DDR-Schule lernen.

Auch der sechste Festivaltag hat es Star-technisch wieder in sich. Auf diesen roten Teppichen sind die Stars am Dienstag.

Das Maskottchen der Berlinale setzt sich aus hunderten Partikeln zusammen. Besuch bei der Macherin, die den Hunger des Festivals mit Kunst zu stillen versucht.

Auf der Berlinale spricht der palästinensisch-syrische Regisseur Abdallah Alkhatib über das Filmemachen im Krieg. Sein Spielfilmdebüt „Chronicles from the Siege“ ist ein eindrückliches Dokument.

In Potsdam wurde unter anderem gegen Gewalt an Frauen und Mädchen getanzt. Vertreter der Filmstadt Babelsberg feierten einen großen Empfang bei der Berlinale. Und Studierende und Mitarbeiter tanzten bei einem Uni-Ball auf dem Campus Griebnitzsee.

Auch der fünfte Festivaltag bringt nationale und internationale Stars auf die roten Teppiche Berlins. An diese Orte sollten sich Autogrammjäger begeben.

Zwischen Berlinale-Wahnsinn und Weißwurst-Empfängen blickt unsere Kolumnistin auf eine Two-Women-Show und eine neue Studie zu Männlichkeit.

Das Heimkehrerdrama „Der Heimatlose“ eröffnet die Perspectives für Regiedebüts. Kai Stänicke kombiniert Nordseeinsel-Rauheit mit Dorf-Klaustrophie und Theaterkulissen.

Auch Tagesspiegel-Leser dürfen bei der Berlinale einen Preis vergeben. Das sind die sieben Auserwählten dieses Jahres.

Charli xcx stellt ihren Film „The Moment“ vor, reflektiert über die dunklen Seiten ihres plötzlichen Ruhms – und lobt die Berlinale dafür, wie politisch sie ist.

Die Spielfilme „Enjoy Your Stay“ und „Ich verstehe Ihren Unmut“ erzählen von Frauen, die sich als Putzkräfte in ausbeuterischen Systemen aufreiben. Und sie sind absolut sehenswert.

Die Absage der Schriftstellerin Roy zeigt, dass die Berlinale ein Thema in den Hintergrund drängen wollte, das die Kultur vordergründig bewegt: den Konflikt um den Gaza-Konflikt.

Im Rahmen der Berlinale hat der Thinktank „Power to Transform“ eine Panel-Diskussion über künstliche Intelligenz in Film und Medien organisiert und ein Regelwerk vorgestellt.

Enno Trebs ist der Große, Breite aus den Filmen von Christian Petzold. Auf der Berlinale gehört der in Brandenburg aufgewachsene Schauspieler zu den herausragenden europäischen Talenten, die als Shooting Stars ausgezeichnet werden.

Wie fühlt es sich an, nach Jahren als Underground-Darling plötzlich extrem berühmt zu werden? Charli xcx und Regisseur Aidan Zamiri haben darüber eine Mockumentary gedreht.

Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy sagt ihren Berlin-Besuch wegen „unerhörter Aussagen“ in der Jury-Pressekonferenz zum Thema Gaza ab. Aber der Vorwurf der mangelnden Solidarität ist falsch.
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